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Das sequenzielle Schaltgetriebe

Hinweis, dieser Artikel baut auf dem Wissen aus dem Artikeln Getriebe und Schaltgetriebe auf. Bitte lesen Sie diese Artikel zuerst, falls noch nicht geschehen.

 

Bei dem klassischen Schaltgetriebe erfolgt die Gangwahl durch eine H-Schaltung mit entsprechendem Gestänge. Bei einem sequenzielles Getriebe wird über einen Schalthebel über dem Getriebe oder über Schaltwippen am Lenkrad jeweils ein Gang vor oder zurück geschaltet.

Der innere Aufbau der Gänge unterscheidet sich nicht von dem eines normalen Schaltgetriebes, lediglich die Schaltmuffen werden über einen Schieber (rot) von einer gemeinsame Schaltstange (grün) bewegt.

Diese Stange hat auf ihrer Oberfläche ein Relief, in denen eine Befestigung der Schaltmuffe steckt. Dreht sich diese Stange folgt die Position der Muffe der Vertiefung auf der Stange. Die Stange wird nun für jeden Gangwechsel einen bestimmte Winkel gedreht. Damit verschieben sich die Muffen.

Hier eine Detailaufnahme des Reliefs ohne die Zahnräder nur mit den Muffen, den Schiebern und der Schaltstange.

Hier nun das Ganze zur endgültigen Veranschaulichung nochmal als Video. Das Video startet mit eingelegtem Rückwärtsgang. Danach geht es über den Leerlauf über alle 5 Gänge. Der jeweils aktive Gang wird rot dargestellt.

 

Zusätzlich verfügen sequenzielle Getriebe über die Möglichkeit für den Schaltvorgang selbst kurz die Kupplung zu öffnen. Das geschieht unabhängig von dem Kupplungspedal.

Der Name sequenzielles Getriebe kommt daher, dass die Gänge immer einzeln durchgeschaltet werden müssen. Es kann kein Gang übersprungen werden.