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Der Freischütz

Von: Juia

Hi, ich bin Julia von der Sinfonia und ich erzähle euch heute wieder eine Oper und worum es eigentlich geht.

Heute der Freischütz von Carl Maria von Weber, die erste deutsche romantische Oper überhaupt.

Es geht überraschend um die Liebe, darum, dass ein Papa darüber entscheidet, wen seine Tochter heiraten darf und dieser die unter den Männern ausgemacht wird.

Aber es ist natürlich alles trotzdem unfassbar romantisch und schön.

Das Ganze ist eigentlich eine Fantasy-Geschichte und zwar geht es um Max, der ist Schütze und

Wie man das so im Schützenverein macht, gibt's da immer mal Wettbewerbe.

Beim letzten kackt er ziemlich ab.

Deswegen sagt der Leiter des Ganzen, der Papa von Agathe, wenn du nächstes Mal wieder so schlecht schießt, darfst du meine Tochter übrigens doch nicht heiraten.

Max kriegt ein bisschen Panik, lernt Caspar kennen und Caspar sagt, hey,

Ich habe hier so total coole Kugeln, die kannst du dir selber bei Mondschein in einer finsteren Schlucht gießen und die treffen immer.

Klingt ja auch überhaupt nicht zwielichtig.

Also willigt Max ein, geht nachts in diese finstere Schlucht, obwohl ihn Agathe warnt und sagt, ich habe so komische Vorahnungen, manchmal habe ich so Träume und es geht nicht gut aus.

Und er sagt,

Zipper ich dir nicht dein hübsches Köpfchen?

Geht trotzdem.

Gießt die Kugeln.

Er ahnt ja nicht, dass diese Kugeln nur deswegen funktionieren, weil Caspar einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist und seine Seele verkauft hat.

Klassiker.

Max ist so begeistert von seinen coolen neuen Kugeln, dass er sechs einfach schon mal verdaddelt.

Es ist also Tag des großen Wetts.

Und jemand sagt, hey, guck mal, da ist eine weiße Taube, schieß doch mal auf die.

Agathe erinnert sich an einen ihrer komischen Träume, sagt, nicht, ich bin die Taube.

Er schießt trotzdem.

Es stellt sich aber raus, der Teufel ist eine Bitch und hält seine Versprechen gar nicht so.

Und die Taube war in Wahrheit Caspar.

Der ist jetzt tot.

Agathe ist einfach nur verschreckt in Ohnmacht gefallen und war gar nicht tot.

Max hat ein schlechtes Gewissen, erzählt, ich habe hier übrigens verzauberte Kugeln genommen, deswegen war ich so gut.

Agathes Papa sagt, ja, Alter, dann

Kannst du meine Tochter nicht heiraten?

Du solltest überhaupt das Land verlassen, geh weg.

Dann taucht ein kurioser alter Eremit auf, sagt, wie wäre es denn, wenn er sich stattdessen einfach ein Jahr lang entschuldigt und dann können sie heiraten?

Alle sagen so, hey, gute Idee.

Und sind glücklich.

Happy End.


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