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Sinfonia im Oktober

Von: Julia

Warum wir total busy sind, obwohl wir gerade wenige Konzerte haben oder was machen MusikerInnen eigentlich tagsüber:

 

Wir hatten es ja im September schon gesagt: ein Konzert ist nur die Spitze des Eisbergs. Heute wollen wir da mal ein bisschen mehr die MusikerInnen-Seite beleuchten. Denn die Eingangsfrage ist eine gar nicht mal so selten gehörte. “Was machst du eigentlich tagsüber?”, “Und was machst du beruflich?”, “Womit verdienst du dein Geld?”,...all das sind Fragen, denen sich ProfimusikerInnen nach fast jedem Konzert stellen. Aber wie kommt das eigentlich? Denn andere Berufstätige Menschen werden das ja nicht nach Feierabend gefragt. 

Die Gründe dafür sind sicherlich vielfältig. Einerseits die oft für Außenstehende schwer zu sehende Unterscheidung von Profi- und Hobby-Musik, andererseits die viele unsichtbare Arbeit der MusikerInnen. In anderen Berufen nennt man es Home-Office oder work from home, bei uns MusikerInnen heißt es üben. Wie lange man das jeden(!) Tag so macht, hängt vom Instrument und auch den persönlichen Übungen und Techniken ab. Aber 3-6h sind da schon die Norm. Was hier genau passiert, werden wir euch irgendwann auch verraten. 

Diese Stunden setzt man sich also jeden Tag an sein Instrument. Dabei interessiert es nicht, ob es Wochenende ist, üben muss immer sein. An Tagen mit Proben oder Konzerten wird weniger geübt, aber mindestens einspielen findet auch immer statt. 

Da wirken drei Stunden Probe und zwei Stunden Konzert schon gar nicht mehr so wenig, oder?

Damit haben wir aber nur die musikalische Arbeit abgedeckt. Wir bei Sinfonia sind ja alle freischaffend, das heißt, da kommt noch aller organisatorischer Aufwand dazu. Von Programmgestaltung über Noten suchen bis hin zu Geldakquise ist immer genug zu tun. Das macht also jede*r Einzelne von uns für eigene Projekte “so tagsüber”.
Jetzt haben wir im Orgateam also unsere eigenen Sachen und die von Sinfonia. Bei einem Orchester ist der Aufwand natürlich entsprechend größer als für kleine Ensembles oder Soloprogramme und somit arbeiten wir zwar super viel, aber wenig davon könnt ihr sehen. 

 

Hier direkt unsere Frage an euch: was würde euch interessieren? Welche der Hintergrundarbeiten würdet ihr gern sichtbar gemacht kriegen? 

 

Lasst es uns wissen und wir werden dazu einzelne Blogeinträge machen. 

 

Und wer jetzt auch mal wieder eine Eisbergspitze sehen möchte, kann sich am 8. November zwischen 19:00 und 20:00 Uhr bei Facebook, Insta oder YouTube live dazu schalten, wenn wir mit einem kleinen Stream-Konzert unsere Crowdfunding-Kampagne eröffnen. 

 

In diesem Sinne: wir lesen uns im November!



...und natürlich noch mal KI-geschrieben: 

 

Sinfonia im Oktober: Blick hinter die Kulissen der MusikerInnen

 

Warum sind MusikerInnen so beschäftigt, obwohl gerade wenige Konzerte anstehen? Wie sieht der Alltag eines Profimusikers aus? Diese Fragen begegnen uns oft, aber sie sind nicht leicht zu beantworten. Denn anders als in vielen anderen Berufen wird Musikern oft nach ihrem "Berufsleben" gefragt, obwohl die Musik ihr Beruf ist.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen ist die Unterscheidung zwischen Profi- und Hobby-Musik für Außenstehende nicht immer offensichtlich. Zum anderen gibt es viel unsichtbare Arbeit, die MusikerInnen leisten. Während andere Berufstätige von Home-Office oder "work from home" sprechen, nennen Musiker es Üben. Die tägliche Übungszeit variiert je nach Instrument und persönlicher Technik, beträgt jedoch in der Regel 3-6 Stunden. Diese Zeit am Instrument ist unabhängig vom Wochentag - Musiker üben sogar am Wochenende. An Tagen mit Proben oder Konzerten wird weniger geübt, aber mindestens ein Einspielen ist immer Teil des Tages.

Wenn man bedenkt, dass eine Probe drei Stunden und ein Konzert zwei Stunden dauern kann, wird deutlich, dass MusikerInnen einen Großteil ihrer Zeit der musikalischen Arbeit widmen. Doch das ist nicht alles. Bei Sinfonia sind alle freischaffend tätig, was bedeutet, dass neben der musikalischen Arbeit auch eine Menge organisatorischer Aufwand anfällt. Dieser reicht von der Programmgestaltung über die Beschaffung von Noten bis hin zur Akquise von finanziellen Mitteln.

Das Orgateam von Sinfonia bewältigt sowohl die eigenen Projekte als auch die des Orchesters. Der Aufwand für ein Orchester ist natürlich größer als für kleinere Ensembles oder Soloprojekte, daher wird viel gearbeitet, auch wenn es von außen nicht immer ersichtlich ist.

Jetzt möchten wir von euch wissen: Welche Aspekte der Hintergrundarbeit interessieren euch? Welche Details würdet ihr gerne näher kennenlernen? Teilt uns eure Fragen und Interessen mit, und wir werden in zukünftigen Blogbeiträgen darauf eingehen.

Abschließend möchten wir auf ein besonderes Ereignis hinweisen. Am 8. November zwischen 19:00 und 20:00 Uhr eröffnen wir unsere Crowdfunding-Kampagne mit einem Live-Stream-Konzert auf Facebook, Instagram und YouTube. Schaltet euch ein und erfahrt mehr über unsere Pläne und wie ihr uns unterstützen könnt.

Wir freuen uns auf eure Fragen und darauf, euch im November wiederzusehen!

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